• Kunst Kaufen

    GRISEBACH führt halbjährlich (Frühjahr/Herbst) Auktionen in den Bereichen Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts, Klassische und Zeitgenössische Photographie sowie „ORANGERIE. Ausgewählte Objekte“ durch.

     

    Bieten

    Sie haben verschiedene Möglichkeiten, sich an unseren Kunstauktionen zu beteiligen: persönlich, durch einen von Ihnen Beauftragten, durch die Abgabe eines schriftlichen Gebots - auch über das Internet - oder am Telefon. In jedem Fall müssen Sie sich zuvor bei uns registrieren lassen.

     

    Persönliches Bieten

    Wenn Sie persönlich an der Auktion teilnehmen möchten, lassen Sie sich ab einer Stunde vor Beginn der Auktion bei uns im Haus eine Bieternummer ausstellen. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Identitätsnachweis (z. B. Personalausweis) mitzubringen. Bieten Sie bei uns zum ersten Mal, benötigen wir eine zeitnahe Bankreferenz. [Bieter-Erstanmeldung] Als registrierter Bieter mit Grisebach-Karte können Sie sich Ihre Bieterkarte auch über unsere Webseite reservieren lassen. Alle Gebote beinhalten nicht Aufgeld, pauschale Gebühren und Umsatzsteuer.

     

    Schriftliches Bieten

    Sie haben die Möglichkeit, mit einem schriftlichen Höchstgebot an der Auktion teilzunehmen. Dies kann per Brief, per Fax oder über das Internet (siehe nächster Absatz) geschehen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir E-Mails nicht akzeptieren. Wollen Sie an der Auktion mit einem schriftlichen Höchstgebot per Brief oder Fax teilnehmen, füllen Sie bitte das Gebotsformular aus und lassen es GRISEBACH spätestens 24 Stunden vor der Auktion zukommen. Gebote beinhalten nicht Aufgeld, pauschale Gebühren und Umsatzsteuer. GRISEBACH wird sodann in Ihrem Auftrag bis zu dem von Ihnen angegebenen Höchstgebot mitbieten. Bieten Sie bei uns zum ersten Mal, benötigen wir frühzeitig eine zeitnahe Bankreferenz. [Bieter-Erstanmeldung] 

     

    Bieten über das Internet

    Als registrierter Bieter mit Grisebach-Karte können Sie über die Funktion „BIETEN / NOTIEREN" auf unserer Webseite schriftliche Höchstgebote abgeben (siehe vorheriger Absatz). Ihr Gebot sollte möglichst spätestens 24 Stunden vor der Auktion abgesendet werden, später eingegangene Gebote können evtl. nicht mehr berücksichtigt werden. Der Erhalt Ihres Gebotes wird Ihnen per E-Mail bestätigt.

    Aufgeld

    Auf den Hammerpreis wird ein Aufgeld erhoben:

    – Bei Kunstwerken ohne gesonderte Markierung beträgt das Aufgeld 30 %. Auf den Teil des Hammerpreises, der 500.000 EUR übersteigt, wird ein Aufgeld von 25% berechnet. Auf den Teil des Hammerpreises, der 1.000.000 EUR  übersteigt, wird ein Aufgeld von 20% berechnet. In diesem Aufgeld sind alle pauschalen Gebühren sowie die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten (Differenzbesteuerung nach § 25a UStG). Sie werden bei der Rechnungstellung nicht einzeln ausgewiesen.

    – Bei Kunstwerken mit der Markierung "N" hinter der Losnummer wird neben dem oben beschriebenen Aufgeld nach Differenzbesteuerung zusätzlich die bei der Einfuhr des Kunstwerkes in das Gemeinschaftsgebiet der EU verauslagte Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 7% vom Hammerpreis abgerechnet.

    – Bei im Katalog mit dem Buchstaben "R" hinter der Losnummer gekennzeichneten Kunstgegenständen wird auf den Hammerpreis ein Aufgeld von 25 %. Auf den Teil des Hammerpreises, der 500.000 EUR übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % berechnet. Auf den Teil des Hammerpreises, der 1.000.000 EUR übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % berechnet. Auf den Hammerpreis und das Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer in Höhe von derzeit 19% aufgeschlagen.

    (vgl. jeweils § 4 Versteigerungsbedingungen).

     

     

    Telefonisches Bieten
    Sie haben die Möglichkeit, am Telefon in den Auktionen „Ausgewählte Werke“, „Kunst des 19. Jahrhunderts“, „Klassische Moderne“, „Kunst nach 1945“, „Photographie“, „ORANGERIE. Ausgewählte Objekte“ sowie in allen Sonderauktionen zu bieten. Hierfür melden Sie sich bis spätestens 24 Stunden vor der Auktion schriftlich an und hinterlassen die Rufnummer, unter der Sie zur Auktion zu erreichen sind, um dann via Telefon mitzubieten.[Gebotsformular] Wir rufen Sie an und werden auf Ihre Weisung die Gebote im Saal für Sie ausführen. Für ein Zustandekommen der Leitung oder Übermittlungsfehler haftet die Villa Grisebach nicht. Bieten Sie bei uns zum ersten Mal, benötigen wir frühzeitig eine zeitnahe Bankreferenz. [Bieter-Erstanmeldung] Gebote beinhalten nicht Aufgeld, pauschale Gebühren und Umsatzsteuer. In der Auktion „Third Floor“ ist telefonisches Bieten nicht möglich.

     

    Bieten im Nachverkauf
    Während eines Zeitraums von zwei Monaten nach der Auktion können nicht versteigerte Kunstwerke im Wege des Nachverkaufs erworben werden. Der Nachverkauf ist Teil der Versteigerung, bei dem Sie entweder persönlich, telefonisch, schriftlich oder über das Internet einen Auftrag zur Gebotsabgabe erteilen.

    Im Nachverkauf können Gebote über das Internet auch dann abgegeben werden, wenn Sie nicht als Bieter mit Grisebach-Karte registriert sind. Gebote beinhalten nicht Aufgeld, pauschale Gebühren und Mehrwertsteuer.

     

    Versteigerungsbedingungen

    Der Bieter wird gebeten, unsere Versteigerungsbedingungen in den Katalogen oder im Internet zu lesen. Mit Ihrem Gebot erkennen Sie die Versteigerungsbedingungen an; sie sind Bestandteil des Vertrages.

     

    Katalog

    Jedes Kunstwerk wird im Katalog wissenschaftlich beschrieben und abgebildet. Die angebotenen Kunstwerke werden auch im Internet veröffentlicht.

     

    Vorbesichtigung

    Sie können vor den Auktionen jedes zur Versteigerung gelangende Kunstwerk in der Villa Grisebach persönlich besichtigen. Eine Auswahl der Werke ist auch auf Vorbesichtigungen in deutschen Kunstzentren wie auch in Zürich zu sehen. Wir in Berlin und unsere Repräsentanten sind Ihnen gerne mit Auskünften behilflich. Auf Wunsch stellen wir Ihnen einen Zustandsbericht zur Verfügung.

     

    Schätzpreis
    Der Schätzpreis ist unsere im Katalog veröffentlichte Schätzung des Kunstwerkes.

     

    Limit

    Alle Kunstwerke haben ein Limit. Das Limit ist der günstigste Preis, zu dem der Einlieferer bereit ist, die Arbeit zu verkaufen. Das Limit ist vertraulich und vor der Auktion nur dem Einlieferer und der Villa Grisebach bekannt. Das Limit liegt nicht über dem im Katalog genannten unteren Schätzpreis.

     

    Zuschlag / Hammerpreis

    Der Zuschlag (Hammerpreis) ist der Preis, zu dem der Auktionator das Kunstwerk zuschlägt. Auf diesen wird noch das Aufgeld, ggf. pauschale Gebühren und die gesetzliche Umsatzsteuer erhoben.

     

    Umsatzsteuer

    Beim Verkauf von regelbesteuerten Kunstwerken fällt die gesetzliche Umsatzsteuer von z.Zt. 19 % an. Diese Umsatzsteuer wird bei Wohnsitz innerhalb der EU auf den Hammerpreis und das Aufgeld hinzugerechnet. Bei Ausfuhr des Kunstwerkes aus dem Gemeinschaftsgebiet der EU kann der Käufer hiervon befreit werden (vgl. § 4 der Versteigerungsbedingungen).

     

    Vorbehalt

    Ein Zuschlag unter Vorbehalt erfolgt, wenn das mit dem Einlieferer vereinbarte Limit nicht erreicht ist. Der Bieter ist an sein Gebot gebunden. GRISEBACH wird sich mit dem Verkäufer innerhalb von drei Wochen in Verbindung setzen und nachfragen, ob Ihr Gebot akzeptiert wird. Sollte in der Zwischenzeit ein anderer Bieter das Limit bieten, erhält dieser den Zuschlag.

     

    Rechnung

    Sind Sie erfolgreicher Bieter, wird Ihnen nach der Auktion die Rechnung zugesandt. Der darin aufgeführte Betrag ist ohne Abzug sofort fällig.

     

    Versand / Transport

    Der Rechnung beigefügt ist eine Versandanweisung, die Sie entsprechend Ihren Wünschen ausfüllen und an uns senden. Nach vollständigem Zahlungseingang ist das von Ihnen ersteigerte Kunstwerk zur Abholung bereit bzw. wird anweisungsgemäß an Sie versandt. Die Kosten für Transport und Versicherung gehen zu Ihren Lasten.

     
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