• Kunst Kaufen

    GRISEBACH führt halbjährlich (Frühjahr/Herbst) Auktionen in den Bereichen Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts, Klassische und Zeitgenössische Photographie sowie „ORANGERIE. Ausgewählte Objekte“ durch.

    Bieten

    Alle Kunstwerke einer Auktion können durch unterschiedliche Arten von Geboten ersteigert werden:
    Sie haben die Möglichkeit
        a) persönlich vor Ort,
        b) durch einen Bevollmächtigten,
        c) schriftlich (per Post, per Fax oder über das Internet)
        d) telefonisch oder

        e) online live über das Internet an der Versteigerung teilzunehmen.

     

    Persönliches Bieten

    Wenn Sie persönlich an einer Auktion teilnehmen möchten, lassen Sie sich ab einer Stunde vor Beginn der Auktion bei uns im Haus eine Bieternummer ausstellen. Bitte vergessen Sie nicht, Ihren Identitätsnachweis (z. B. Personalausweis) mitzubringen. Bieten Sie bei uns zum ersten Mal, benötigen wir von Ihnen die Bieter-Erstanmeldung. Als registrierter Bieter mit Grisebach-Karte können Sie sich Ihre Bieterkarte auch über unsere Webseite reservieren lassen.

     

    Schriftliches Bieten

    Sie haben die Möglichkeit, mit einem schriftlichen Höchstgebot an der Auktion teilzunehmen. Dies kann per Brief, per Fax oder über das Internet geschehen. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir E-Mails nicht akzeptieren. Wollen Sie an der Auktion mit einem schriftlichen Höchstgebot per Brief oder Fax teilnehmen, füllen Sie bitte das Gebotsformular aus und lassen es GRISEBACH spätestens 24 Stunden vor der Auktion zukommen. GRISEBACH wird sodann in Ihrem Auftrag bis zu dem von Ihnen angegebenen Höchstgebot mitbieten.

    Telefonisches Bieten

    An ausgewählten Auktionen ist auch die Teilnahme per Telefon möglich. Bitte verwenden Sie dazu dieses Gebotsformular. Tragen Sie dort die Losnummer des gewünschten Kunstwerkes und Ihre Telefonnummer ein und senden Sie uns das Formular per Fax (030.882 41 45) oder per email (gebot(at)villa-grisebach.de) zu.

    Grisebach ruft den Kunden einige Losnummern vor dem gewünschten Kunstwerk an und vertritt seine Gebote im Auktionssaal. Ein Zustandekommen der telefonischen Verbindung kann nicht garantiert werden.
    Telefonisches Bieten ist bei der Auktion „Third Floor" nicht möglich. Bitte weichen Sie in diesem Fall auf schriftliches Bieten oder Online Live Bieten aus.

    Online Live Bieten

    An ausgewählten Auktionen können Sie auch über das Internet teilnehmen. Bitte registrieren Sie sich dazu auf der Website unseres Partners www.lot-tissimo.com.

    Kataloge

    Alle eingelieferten Kunstwerke werden für die Auktion von unseren Kunsthistorikern überprüft und katalogisiert. Neben den speziellen Katalogen für Photographie und ORANGERIE werden die anderen Werke in mehrere Kataloge aufgeteilt:

    1) Ausgewählte Werke,
    2) Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts, und
    3) Third Floor - Schätzwerte bis 3.000 Euro.
    Daneben gibt es ggf. Sonderkataloge, die sich einem Künstler oder einem Themenschwerpunkt widmen (z. B. Contemporary Art, Emil Nolde, Karl Hofer, Max Beckmann).

    Schätzpreis

    Alle Kunstwerke werden vor dem Abschluss eines Vertrages nach den marktüblichen Preisen bewertet.

    Die Villa Grisebach gibt in ihren Katalogen als Schätzpreis eine Preismarge an, die die Dynamik des Marktes darstellt. Durch die gemeinsame Festsetzung eines Limits wird der Verkaufspreis abgesichert.

    Limit

    Der Einlieferer vereinbart mit der Villa Grisebach ein Limit, welches den unteren Schätzpreis nicht übersteigen darf. Wird das Limit nicht erreicht, darf der Auktionator in Ausnahmefällen einen Zuschlag

    unter Vorbehalt erteilen.

    Zuschlag

    Der Zuschlag (Hammerpreis) erfolgt durch den Auktionator, wenn nach dreimaligem Aufruf eines Gebots kein höheres Gebot abgegeben wird. Der Auktionator darf nicht unter dem mit dem Einlieferer vereinbarten Limit zuschlagen bzw. nur in Einzelfällen einen Zuschlag unter Vorbehalt erteilen (vgl. auch § 3.4 der Versteigerungsbedingungen).

    Unter Vorbehalt

    Schlägt der Auktionator in der Auktion ein Los unter Vorbehalt zu, so liegt der Hammerpreis unter dem vereinbarten Limit. Die Villa Grisebach nimmt dann umgehend Kontakt mit dem Einlieferer auf. Das Gebot ist für den Bieter bindend.

    Ein Zuschlag unter Vorbehalt wird nur wirksam, wenn die Villa Grisebach das Gebot innerhalb von drei Wochen nach dem Tage der Versteigerung schriftlich durch entsprechende Rechnungslegung bestätigt. Sollte in der Zwischenzeit ein anderer Bieter das Limit bieten, erhält dieser den Zuschlag.

    Kaufpreis

    Der Kaufpreis eines Kunstwerkes in der Auktion besteht aus dem Hammerpreis zuzüglich Aufgeld. Die gesetzliche Umsatzsteuer und Umlagen können hinzukommen (vgl. § 4 Versteigerungsbedingungen).

    Aufgeld

    Auf den Hammerpreis wird ein Aufgeld erhoben:

    – Bei Kunstwerken ohne gesonderte Markierung beträgt das Aufgeld 30 %. Auf den Teil des Hammerpreises, der 500.000 EUR übersteigt, wird ein Aufgeld von 25 % berechnet. Auf den Teil des Hammerpreises, der 1.000.000 EUR übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % berechnet. In diesem Aufgeld sind alle pauschalen Gebühren sowie die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten (Differenzbesteuerung nach § 25a UStG). Sie werden bei der Rechnungsstellung nicht einzeln ausgewiesen.

    – Bei Kunstwerken mit der Markierung „N" hinter der Losnummer wird neben dem oben beschriebenen Aufgeld nach Differenzbesteuerung zusätzlich die bei der Einfuhr des Kunstwerkes in das Gemeinschaftsgebiet der EU verauslagte Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 7% vom Hammerpreis abgerechnet.

    – Bei im Katalog mit dem Buchstaben „R" hinter der Losnummer gekennzeichneten Kunstgegenständen wird auf den Hammerpreis ein Aufgeld von 25 % berechnet. Auf den Teil des Hammerpreises, der 500.000 EUR übersteigt, wird ein Aufgeld von 20 % berechnet. Auf den Teil des Hammerpreises, der 1.000.000 EUR übersteigt, wird ein Aufgeld von 15 % berechnet. Auf den Hammerpreis und das Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer in Höhe von derzeit 19 % aufgeschlagen (vgl. jeweils § 4 Versteigerungsbedingungen).

    Umsatzsteuer

    Beim Verkauf von regelbesteuerten Kunstwerken fällt die gesetzliche Umsatzsteuer von z. Zt. 19 % an. Diese Umsatzsteuer wird bei Wohnsitz innerhalb der EU auf den Hammerpreis und das Aufgeld hinzugerechnet. Bei Ausfuhr des Kunstwerkes aus dem Gemeinschaftsgebiet der EU kann der Käufer hiervon befreit werden (vgl. § 4 der Versteigerungsbedingungen).

    Einfuhrumsatzsteuer

    Bei Kunstwerken mit der Kennzeichnung „N“ für Import handelt es sich um Kunstwerke, die in die EU zum Verkauf eingeführt wurden. In diesen Fällen wird zusätzlich zum Aufgeld die verauslagte Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von derzeit 7 % des Hammerpreises erhoben.

    Nachverkauf

    Nach der Auktion können unverkaufte Kunstwerke in der Regel in einem Zeitraum von zwei Monaten zu dem Limit erworben werden.

    Versteigerungsbedingungen

    Alle Teilnehmer einer Auktion, die uns einen Auftrag zum Kauf oder Verkauf eines Kunstwerks erteilen, stimmen den Versteigerungsbedingungen zu. Diese sind im Internet, in allen Katalogen sowie in den

    Räumen der Villa Grisebach einzusehen.

    Versand

    Alle ersteigerten Werke (Photographien, Graphik und kleinere Bilder, die nicht unter Glas gerahmt sind) bis zu einer Versicherungssumme von EUR 25.000 können auf sachgerechtem Weg durch die Villa Grisebach versandt werden. Für alle anderen Werke wird eine Kunstspedition beauftragt. Die Kosten für die Verpackung, den Versand und die Versicherung trägt der Käufer.



     
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