ORANGERIE • Ausgewählte Objekte

  • Die neue Auktion für das Außergewöhnliche.
    Vom Kunstgewerbe zu Autographen - von der Antike zum Bauhaus

     

    Mit den Orangerien holten sich die Europäer über Jahrhunderte das Schöne und Seltene, das Kuriose und Außergewöhnliche in ihren Lebenskreis. Sie wollten das hier Gezogene bewundern und vorzeigen, es wachsen sehen und damit ihr Elysium träumen. Jetzt holt sich Grisebach eine solche „Pflanzstätte“ von Rarem und Außergewöhnlichem in das Auktionsangebot, um in der geschichtsträchtigen Villa in der Berliner Fasanenstraße eine neue Sparte erblühen zu lassen.

     

    Genau dreißig Jahre ist es her, dass eine Gruppe von kunstliebenden Enthusiasten unter der Ägide von Bernd Schultz in der eingeschlossenen Stadt Berlin eine Ausstellungsmesse etablierte, die schnell Zeichen setzte und seinerzeit neu war: Die „Orangerie“-Messe im namensgebenden Flügel des Charlottenburger Schlosses wurde zum Sammel- und Kristallisationspunkt von Antiquitäten sowie Besonderem – und somit schnell zum Lebens- und Leistungsbeweis des deutschen Kunsthandels. Der Bogen reichte von frühägyptischen Vasen zu Möbeln der Moderne, von kuriosen Kunstkammerobjekten zur Eleganz der Berliner Skulptur des Klassizismus. Das „Museum auf Zeit“ („Handelsblatt“) brachte Leidenschaft und Qualitätsbewusstsein für die Kunst ins barocke Glashaus der preußischen Könige und glänzte von hier in die Welt.

     

    Seit dem Jubiläumsjahr 2012 soll nun diese Idee wieder wachsen und Teil der immer breiteren Palette von Grisebach werden. In den ausgewählten Werken der angewandten Kunst wird – wie in einer Orangerie üblich – das Beste vom Besten gezüchtet. Aber auch das Besondere, das vielleicht nicht sofort dem üblichen Markt- und Schönheitskanon entspricht, soll versteigert werden. Die erste ORANGERIE-Auktion im Herbst 2012 wird neben herausragenden Autographen auch vor allem mit einigen preußischen Glanzstücken aufwarten.


    (Auszug aus dem Beitrag von Dr. Stefan Körner im GRISEBACH-Journal 2012.

    Download des gesamten Textes s. rechte Spalte)

     
  • ORANGERIE

    Die 1. ORANGERIE-Auktion

    im GRISEBACH-Journal Herbst 2012

     

HIghlights aus den ORANGERIE-Auktionen

  • Christian Daniel Rauch. PORTRAITBÜSTE

    DER KÖNIGIN LUISE VON PREUSSEN. 1804

    Carrara-Marmor. 61 x 45 x 26 cm

    Schätzpreis 100.000 - 150.000 Euro

     

    Verkauft für 372.100 Euro (inkl. Aufgeld)

    am 29. November 2012, Los 237

     
  • Funeralwappen

    Jean-Honoré Fragonard. PROMENADE A

    CHEVAL - THE CAVALCADE. Um 1782

    Schwarze Kreide, Pinsel und grau laviert,

    Feder und schwarze Tinte, mit Aquarell

    gehöht auf Bütten. 35 x 44,4 cm

    Schätzpreis 90.000 - 120.000 Euro

     

    Verkauft für 175.000 Euro (inkl. Aufgeld)

    am 28. November 2013, Los 313

     

     

     
  • Paris. DARSTELLUNG DER MARIENKRÖNUNG.  TAFEL EINES DIPTYCHONS. 1310/20

    Elfenbein, geschnitzt. 14,3 x 8,5 cm

    Schätzpreis 30.000 - 35.000 Euro

     

    Verkauft für 51.240 Euro (inkl. Aufgeld)

    am 30. Mai 2013, Los 253